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Lucy Gasser

scholar of literary & cultural studies, editor of poco.lit.

Tsitsi Dangarembga
Überleben

Überleben von Tsitsi Dangarembga ist ohne Zweifel ein wichtiges Buch, aber es ist wirklich nicht einfach zu lesen. Die zu Recht renommierte simbabwische Schriftstellerin, Filmemacherin und Dramatikerin Tsitsi Dangarembga präsentiert ein erschütterndes Porträt ihres Landes, nachdem es die Unabhängigkeit endlich erreicht hat.

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Zadie Smith
Swing Time

Was mir an Zadie Smiths Roman Swing Time am besten gefällt, ist die Art und Weise, wie er sich ernsten Problemen mit einer gewissen Leichtigkeit nähert und dennoch ihre Schwere anerkennt: Ein wunderbar trockener Sinn für Humor zieht sich durch den gesamten Roman und bringt die Leser:innen und die Protagonistin immer wieder ein wenig aus dem Gleichgewicht, wenn sie damit konfrontiert werden, dass sich die Dinge nie ganz so entwickeln, wie sie eigentlich sollten.

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Orientalismus: eine kleine Einführung

Ein Ziel von poco.lit. ist es, zentrale Ideen des Postkolonialismus und Lesarten der dazugehörigen Literatur zu entmystifizieren. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf Edward Saids Orientalismus und die Aspekte, die zentral für den Postkolonialismus sind.

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Kati Kati

„Eine junge Frau, die sich weder an ihr Leben noch an ihren Tod erinnern kann, wird bei der Eingliederung ins Jenseits von einem Geist unterstützt.“ So weit, so ungewöhnlich. Dieser kenianische Film löst dieses Versprechen auf wunderbar fesselnde und unaufdringliche Weise ein.

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Ta-Nehisi Coates
Zwischen mir und der Welt

Zwischen mir und der Welt ist der Brief eines Vaters an seinen Sohn, in dem er ihm vom Leben im Körper eines Schwarzen Mannes in den USA erzählt. Es gibt Momente in diesem Buch, in denen die Schönheit von Coates‘ Prosa geradezu atemberaubend ist, und die intellektuelle Genauigkeit, die es an den Tag legt, macht dies noch deutlicher.

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Damon Galgut
Das Versprechen

Damon Galgut folgt Nadine Gordimer und JM Coetzee und erhält als dritter südafrikanischer Schriftsteller den Booker Prize für seinen Roman Das Versprechen. Tatsächlich war es formell das interessanteste und überraschendste Buch, das ich seit langem gelesen habe.

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Keri Hulme
Unter dem Tagmond

Dieses dicke Buch über Kerwein, Joe und Simon, das auf Südinsel Neuseelands spielt, war wie eine Achterbahn der Gefühle: Mal mochte ich es, mal hasste ich es, mal liebte ich es, mal wollte ich die Figuren erlösen, mal verabscheute ich sie, mal nahm ich sie so, wie sie waren.

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