Diskutiere auf macht.sprache. über politisch sensible Begriffe und ihre Übersetzung!

„Alle tragen Verantwortung dafür, die unbewussten Vorurteile in künstlicher Intelligenz zu reduzieren“: Ein Interview mit Kenza Ait Si Abbou

Im Rahmen unseres Projekts macht.sprache. sprechen wir mit verschiedenen Expert:innen, die sich mit Sprache, Übersetzung oder künstlicher Intelligenz auseinandersetzen. Kenza Ait Si Abbou teilt mit uns ihr Wissen über die Herausforderungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (z.B. in Form von unbewussten Vorurteilen), bleibt dabei aber immer lösungsorientiert.

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Jhumpa Lahiri
Der Namensvetter

Der Debütroman der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Autorin Jhumpa Lahiri erzählt die Geschichte der Familie Ganguli: Ashoke und Ashima kommen aus Bengalen und wandern in den 1960er Jahren in den Nordosten der USA aus. Dort bekommen sie zwei Kinder, und der Roman folgt den Lebensereignissen ihres erstgeborenen Sohnes Gogol. Es ist ein Roman über das Leben zwischen Orten, Kulturen und zugewiesenen Identitäten

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Nathacha Appanah
Das grüne Auge

Flucht nach Europa gibt es nicht nur übers Mittelmeer, sondern auch im Indischen Ozean. Dort liegt die Insel Mayotte, die zu Frankreich gehört. Um Flucht und die Schicksale von Jungen auf Mayotte geht es in Nathacha Appanahs neustem Roman.

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Priya Basil
Im wir und jetzt – Feministin werden

In „Im wir und jetzt“ erzählt Basil über ihre eigene Politisierung und analysiert feministische Dilemmata im Zusammenhang mit #MeToo und ihrer Mitgestaltung einer Ausgabe eines führenden Modemagazins mit zahlreichen anderen Frauen, die einen feministischen Kreis von Verbündeten bilden und eigentlich nichts mit der Modewelt zu tun haben.

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Wem gehört die Welt der Weltliteratur? Über Weltliteratur und Postkolonialismus

Viele Texte zum Thema Weltliteratur verweisen irgendwann, wenn es um ihre Entstehungsgeschichte geht, auf Goethe, der das Wort im Jahr 1827 prägte. Damit beginnt die Auseinandersetzung mit der Weltliteratur innerhalb eines europäischen Rahmens. Man könnte aber auch einen anderen Ausgangspunkt wählen. Ein Beispiel: Im Jahr 1907 wurde Rabindranath Tagore, eine zentrale Figur der bengalischen Literatur, gebeten, einen Vortrag über vergleichende Literatur zu halten. Er entschied sich stattdessen, über Vishwa Sahitya zu sprechen.

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Colson Whitehead
Die Nickel Boys

Auf den grünen Feldern an der Nordseite des ehemaligen Campus der Nickel Academy für Jungen stößt eine Archäologiestudentin der University of Florida auf Knochen: Zahlreiche, unmarkierte Gräber. Sie und ihre Kommiliton:innen sind dort, um den offiziellen Friedhof der Schule auszugraben, bevor das Gelände zu einem Büropark umgewandelt wird. Die kleinen Knochen auf dem bekannten Friedhof sind schon verdächtig oft gebrochen, was auf ernsthafte Verletzungen vor dem Tod hindeutet: Von welcher Geschichte des Missbrauchs zeugt das unmarkierte Feld auf dem es weitere Knochen gibt? So beginnt Colson Whiteheads preisgekrönter Roman Die Nickel Boys.

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Mohamed Amjahid
Der weisse Fleck

Mohamed Amjahid hat mit „Der weisse Fleck: Eine Anleitung zu antirassistischem Denken“ eine Fortsetzung zu seinem ersten Buch „Unter weißen: Was es heißt privilegiert zu sein“ vorgelegt. Er geht in seinem neuen Buch auf weiterführende Aspekte und mögliche Handlungsoptionen ein, um kritisch mit der eigenen Position umzugehen – besonders als weiße Person.

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