Priya Singh

Writer, teacher, master's student, and WSET 3 certified wine professional

Zahra Barri
Daughters of the Nile

Töchter der Sache Falls es euch interessiert: Auf der langen Liste der Dinge, die ich liebe, stehen u.a. Katzen, wellige Pommes und Notizbücher, aber auch Literatur, die Frauen in kolonialen oder postkolonialen Kontexten porträtiert und deren Handlung mir den gleichen Gesichtsausdruck wie das shocked cat Meme verleiht (das mit der aufrecht sitzenden, getigerten schottischen Faltohrkatze). […]

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S.J. Sindu
Blue Skinned Gods

Mein Interesse an der Lektüre über Kulte, die sich um Religionen ranken, ist wahrscheinlich nicht ganz so groß wie das von Fans von True-Crime-Literatur, aber wenn ich ein Juwel wie „Blue-Skinned Gods“ von S. J. Sindu entdecke, lasse ich alles stehen und liegen, um es zu lesen. (Ein weiterer Beweis dafür, dass dies die richtige […]

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Elif Shafak
Am Himmel die Flüsse

Am Himmel die Flüsse von Elif Shafak beginnt damit, dass die allwissende „Figur“ buchstäblich in die Geschichte hineinfällt. Ein Wassermolekül, das die Form eines Regentropfens annimmt und im Haar von König Ashurbanipal landet. Von dort aus folgt das Buch drei Zeitlinien, die von diesem einen Wassermolekül in unterschiedlicher Form besucht werden.

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Sanjena Sathian
Gold Diggers

Als überzeugte Verfechterin von Büchern, die die Vielfalt südasiatischer Stimmen und Erfahrungen widerspiegeln, finde ich es großartig, dass Gold Diggers von Sanjena Sathian eine Geschichte über die echten Herausforderungen des Lebens ist und von historischen Hintergründen, alter Magie und Spiritualität sowie einem nervenaufreibenden Raubüberfall begleitet wird.

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Emanzipatorisches Gold

Gold ist in der indischen Kultur ein kostbares Gut. Es symbolisiert Wohlstand, Fruchtbarkeit und Glück – kurzum all das, was sich Menschen für einen Neuanfang und die Gründung einer Familie wünschen. Gold verkörperte zudem über Jahrhunderte hinweg auch eine stille Macht der Frauen, insbesondere in Zeiten, in denen Mitgift und Brautpreis üblich waren.

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Kiran Desai
Der Guru im Guavenbaum

Anfang dieses Jahres habe ich Der Guru im Guavenbaum gelesen – vielleicht könnt ihr euch denken, welche politischen Ereignisse mich dazu motiviert haben, zu einem Buch zu greifen, in dem ein Mann viele begeisterte Anhänger*innen hinter sich versammelt, die glauben, er würde ihnen Antworten liefern –, denn wie wir wissen, können Bücher helfen, die Welt zu kontextualisieren.

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Anita Desai
Rosarita

Rosarita, Desais neuester Roman, ist die Geschichte von Bonita, einer jungen Inderin aus Neu-Delhi, die für einen Spanischkurs nach San Miguel in Mexiko reist. Eines Tages wird sie im Jardín von einer Frau, von Vicky, konfrontiert, die später die Fremde und dann zum Trickster wird. Die Fremde behauptet, Bonitas Mutter, Sunita, gekannt zu haben. Nur nennt die Fremde sie Rosarita. Rosarita, so die Fremde, war einst eine talentierte Künstlerin, die aus Indien kam, um von den großen Maler*innen Mexikos zu lernen.

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Pantherpfote

In meiner Familie war Kaste im Großen und Ganzen ein weit entferntes Konzept. Als Erwachsene versuche ich, meine Position innerhalb meiner indischen Identität ständig zu hinterfragen, und dazu gehört auch, die privilegierten Aspekte anzuerkennen.

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Angela Hui
Takeaway

Leider gibt es dort, wo ich heute wohne, keine chinesischen Imbissläden, die meinen Heißhunger befriedigen könnten, also widmete ich mich stattdessen dem Buch, das eure nächste Spätsommerlektüre werden sollte: Takeaway: Stories From Behind the Childhood Counter. Die Lektüre war sowohl erhellend als auch schmerzhaft – denn ich wurde hangry.

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