Unter dem etwas abstrakten Titel Weltenwechsel erzählt Kraft die Geschichte eines Schwarzen Mädchens, das kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Süddeutschland aufwächst. Mit dieser Perspektive auf die Nachkriegszeit füllt Kraft eine Lücke in der deutschen Literaturlandschaft.
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Am Himmel die Flüsse von Elif Shafak beginnt damit, dass die allwissende „Figur“ buchstäblich in die Geschichte hineinfällt. Ein Wassermolekül, das die Form eines Regentropfens annimmt und im Haar von König Ashurbanipal landet. Von dort aus folgt das Buch drei Zeitlinien, die von diesem einen Wassermolekül in unterschiedlicher Form besucht werden.
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Als überzeugte Verfechterin von Büchern, die die Vielfalt südasiatischer Stimmen und Erfahrungen widerspiegeln, finde ich es großartig, dass Gold Diggers von Sanjena Sathian eine Geschichte über die echten Herausforderungen des Lebens ist und von historischen Hintergründen, alter Magie und Spiritualität sowie einem nervenaufreibenden Raubüberfall begleitet wird.
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Ich war neugierig, Abdulrazak Gurnahs neuesten Roman zu lesen – seine erste Veröffentlichung nach der Auszeichnung mit dem Nobelpreis für Literatur im Jahr 2021. In Diebstahl (übersetzt von Eva Bonné) geht es um Karim, Fauzia und Badar, die zwischen Sansibar und Dar es Salaam aufwachsen, sich anfreunden und verlieben.
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Der brennende Garten ist ein unvergesslicher, intimer Bericht über das Auseinanderbrechen eines Landes und einer Familie. Der Roman handelt von den Anfangsjahren des Bürgerkriegs in Sri Lanka.
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In meiner lokalen Buchhandlung bin ich schon einige Monate immer wieder um das gleiche Buch herumgeschlichen. Die Schlagwörter Trinidad, Rastafari, Friedhof, Totengräber, magische Liebesgeschichte, Familienlegende machten mich neugierig.
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Anfang dieses Jahres habe ich Der Guru im Guavenbaum gelesen – vielleicht könnt ihr euch denken, welche politischen Ereignisse mich dazu motiviert haben, zu einem Buch zu greifen, in dem ein Mann viele begeisterte Anhänger*innen hinter sich versammelt, die glauben, er würde ihnen Antworten liefern –, denn wie wir wissen, können Bücher helfen, die Welt zu kontextualisieren.
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Es ist die wohl berührendste und authentischste Liebesgeschichte, die ich seit langem gelesen habe. „Open Water“ ist der Debütroman des british-ghanischen Schriftstellers und Fotografen Caleb Azumah Nelson.
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Jahreszeiten erzählt von den Rissen im Leben der Hembrys, einer mixed-race Familie im ländlichen Somerset. Die vierköpfige Familie ist in einer schwierigen Situation und es scheint, als würde sie daran zerbrechen. Aber vielleicht gibt es doch noch die Möglichkeit, dass sie irgendwie wieder zueinander finden?
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Wieso gibt es Verbindungen zwischen dem Wohlergehen der Menschen in New Orleans und Ibadan? Wie hängt der zerstörerische Hurrikan an dem einen Ort mit dem versiegenden Fluss an dem anderen zusammen? In Olufunke Grace Bankoles traurig-schönem Debütroman The Edge of Water liegt das an einer missachteten Prophezeiung.
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