Tomer Gardis Liefern ist ein multiperspektivischer Roman, der zahlreichen Charakteren folgt, die an unterschiedlichen Orten der Welt unter prekären Bedingungen im Lieferdienst tätig sind. In diesem Sektor arbeiten häufig Migrant*innen (oft ohne Arbeitserlaubnis), arme Menschen oder Außenseiter*innen ohne nennenswerte andere Optionen. Besonders der globale Aspekt macht Liefern zu einem besonderen und interessanten Buch. Der Roman ist in sechs Teile […]
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Klimafiktion ist Belletristik, die sich mit den Auswirkungen der Klimakrise befasst. Wer zu einem Werk dieses Genres greift, sollte sich klar sein, dass darin entworfene Zukunftsszenarien eher kein Happy End liefern werden – denn das könnte es eigentlich nur mit dem Ende der Klimakrise geben, was schwer vorstellbar ist. Trotzdem habe ich beim Lesen von […]
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Es ist der Sommer 1979, Irland und Nordirland sind geprägt von den Troubles, doch auf einer kleinen abgelegenen Insel an der Westküste Irlands ist davon nur wenig zu spüren. Auf der Insel ergeben sich andere Konflikte, die durch die Ankunft von zwei fremden Männern entstehen und auf die Auswirkungen der Kolonialisierung verweisen. Erst nach und nach […]
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Jessica Mawuena Lawsons Debütroman Kekeli spielt zu dieser magischen Zeit zwischen den Abiturprüfungen und dem, was danach kommt. Es sind ein paar Wochen, in denen junge Erwachsene oftmals plötzlich viel Zeit haben. Die Protagonistin, die dem Buchtitel entsprechend Kekeli heißt, nutzt diese Gelegenheit, um Neues auszuprobieren und verliebt sich dabei. Der Roman zeichnet sich durch […]
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Unter dem etwas abstrakten Titel Weltenwechsel erzählt Kraft die Geschichte eines Schwarzen Mädchens, das kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Süddeutschland aufwächst. Mit dieser Perspektive auf die Nachkriegszeit füllt Kraft eine Lücke in der deutschen Literaturlandschaft.
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Am Himmel die Flüsse von Elif Shafak beginnt damit, dass die allwissende „Figur“ buchstäblich in die Geschichte hineinfällt. Ein Wassermolekül, das die Form eines Regentropfens annimmt und im Haar von König Ashurbanipal landet. Von dort aus folgt das Buch drei Zeitlinien, die von diesem einen Wassermolekül in unterschiedlicher Form besucht werden.
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Als überzeugte Verfechterin von Büchern, die die Vielfalt südasiatischer Stimmen und Erfahrungen widerspiegeln, finde ich es großartig, dass Gold Diggers von Sanjena Sathian eine Geschichte über die echten Herausforderungen des Lebens ist und von historischen Hintergründen, alter Magie und Spiritualität sowie einem nervenaufreibenden Raubüberfall begleitet wird.
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Ich war neugierig, Abdulrazak Gurnahs neuesten Roman zu lesen – seine erste Veröffentlichung nach der Auszeichnung mit dem Nobelpreis für Literatur im Jahr 2021. In Diebstahl (übersetzt von Eva Bonné) geht es um Karim, Fauzia und Badar, die zwischen Sansibar und Dar es Salaam aufwachsen, sich anfreunden und verlieben.
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Der brennende Garten ist ein unvergesslicher, intimer Bericht über das Auseinanderbrechen eines Landes und einer Familie. Der Roman handelt von den Anfangsjahren des Bürgerkriegs in Sri Lanka.
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In meiner lokalen Buchhandlung bin ich schon einige Monate immer wieder um das gleiche Buch herumgeschlichen. Die Schlagwörter Trinidad, Rastafari, Friedhof, Totengräber, magische Liebesgeschichte, Familienlegende machten mich neugierig.
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