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Diskriminierung, Sprache und Übersetzungsprogramme

Sicherlich nutzen viele Menschen, deren Arbeit sich zunehmend in den Bereich des Virtuellen verlagert, auch vermehrt Übersetzungsprogramme. Diese Tools und die Übersetzungen, die sie vorschlagen, neigen dazu, bereits von iher Entwicklung und ihrem Training an vorurteilsbelastet zu sein.

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Ecocriticism und Postkolonialismus: Wenn Land erinnert

Ecocriticism ist ein Konzept mit einem interdisziplinären Ansatz, dass sich in den USA herausgebildet hat, um die verschiedenen Arten und Weisen zu untersuchen, mit denen Menschen sich die menschliche Beziehung zu Natur und Umwelt vorstellen und wie sie diese in Büchern, Filmen oder Kunst porträtieren. Besonders in Verbindung mit einer postkolonialen Brille, bietet Ecocriticism wahnsinniges analytisches Potenzial.

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Die ambivalenten Stärken von spekulativer Fiktion

Kürzlich haben wir Artikel über Afrofuturismus und afrikanischen-Futurismus veröffentlicht. Beide können dem größeren Genre der spekulativen Fiktion zugerechnet werden. Aber was ist spekulative Fiktion? Oder – und das ist vielleicht noch wichtiger – was macht spekulative Fiktion möglich?

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Afrofuturismus und Africanfuturism (afrikanischer-Futurismus)

Die afrofuturistische Bewegung strebt danach, einen Raum für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung für Schwarze Menschen zu kreieren, und lehnt den europäischen Universalismus ab. Doch einige Schriftsteller*innen des afrikanischen Kontinents erklären mit Nachdruck, dass das Label Afrofuturismus nicht für das steht, was sie tun.

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Afrofuturismus 2.0 – ein Vermächtnis von W.E.B. Du Bois

Afrofuturismus ist ein zukunftsorientiertes Konzept, das Afrika / Blackness zentriert. Die Afrodeutsche akademische Aktivistin und Kuratorin Natasha A. Kelly erklärt in ihrem kürzlich erschienen Sammelband The Comet – Afrofuturism 2.0, dass dieser Afrofuturismus auf dem theoretischen und künstlerischen Vermächtnis von W.E.B. Du Bois aufbaut.

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Eine Ode an den Löwenzahn

In meiner Kindheit war der Löwenzahn unser Feind. Als wir kleiner waren, trommelte Mama mich und meine beiden Schwestern zusammen, um Löwenzahndienst zu übernehmen, ein jährliches Sommerritual. Ich hasste es, aber Mama liebte es sehr. Sie liebte es, dieses Stück Rasen zu sehen, eine perfekte Grünfläche, die ihre war.

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Mit Hannah Arendt über Imperialismus nachdenken

Derzeit und noch bis zum 18. Oktober 2020 ist im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin eine Ausstellung über Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert zu sehen. Mein Interesse an der Ausstellung wurde dadurch geweckt, dass ich kürzlich Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft gelesen habe, das – schade für mich – nur einen relativ kleinen Teil der Ausstellung ausmachte.

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Welche Rechte hat die Natur, Sumana Roy?

Passend zum Wissenschaftsjahr der Bioökonomie 2020/2021, legt das diesjährige internationale Literaturfestival Berlin (ilb) einen speziellen Fokus auf alternative und nachhaltige Wirtschaftsformen. Poco.lit. besuchte eine Veranstaltung mit einem Beitrag von Sumana Roy.

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