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Orientalismus: eine kleine Einführung

Ein Ziel von poco.lit. ist es, zentrale Ideen des Postkolonialismus und Lesarten der dazugehörigen Literatur zu entmystifizieren. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf Edward Saids Orientalismus und die Aspekte, die zentral für den Postkolonialismus sind.

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Behinderung und Übersetzung: Über das Recht auf Selbstbezeichnung

In Kooperation mit dem Goethe-Institut veranstaltete poco.lit. vor Kurzem eine Online-Diskussion mit Khairani Barokka und Amy Zayed über Behinderung und Übersetzung. Es ging um konkrete Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit Behinderung, praktische Hinweise für Übersetzer:innen und die Verbindungen zwischen Gerechtigkeit für Menschen mit Behinderung und Antikolonialismus.

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Ein Besuch im Humboldt Forum – Gedanken über das „wie“ der Ausstellungsgestaltung

Das Humboldt Forum in Berlin wird seit einer gefühlten Ewigkeit kontrovers diskutiert. In der Debatte um diesen Neuzugang in der Berliner Stadt- und Kulturlandschaft geht es etwa um die Geschichte des Ortes, die Kosten des Projekts und auch um die Objekte, die im Humboldt Forum ausgestellt werden sollen. Gerade der letzte Punkt ist für poco.lit. von besonderem Interesse, da Berlins „außereuropäischen“ Sammlungen im Humboldt Forum ein neues zu Hause finden sollen.

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Von Walhaikühen und Hausmännern – für gendersensibles Übersetzen

Wer schnell etwas übersetzen will, greift dafür sicherlich gerne hin und wieder auf technologische Hilfsmittel zurück: Google Translate, Linguee oder DeepL sind schon lange keine Geheimtipps mehr. Doch maschinelle Übersetzung kann die Überwindung diskriminierender Sprache und sprachlichen Fortschritt allgemein verhindern, weil sie immer nur aus den Texten schöpft, die bereits existieren – und diese sind bei Weitem nicht diskriminierungsfrei. Deshalb freuen wir uns, dass unser Projekt macht.sprache. mit Hilfe der 10. Förderrunde des Prototype Funds eine Integration mit existierenden Übersetzungswebsites entwickeln kann, um gendersensibles Übersetzen zu unterstützen.

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Wo Jhumpa Lahiri sich sprachlich findet

Die Autorin Jhumpa Lahiri hat ihren neusten Roman zunächst auf Italienisch geschrieben und dann selbst ins Englische übersetzt. Die bewusste Verschiebung ihres eigenen Sprachschwerpunktes lädt ein, mehrere Dinge zu hinterfragen: Den sprachlichen Anpassungszwang den insbesondere Migrant:innen of Color erleben. Und die gängige Idee, dass Menschen sich nur in einer einzigen Sprache – ihrer Muttersprache – wirklich gewählt ausdrücken könnten.

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