Am Himmel die Flüsse von Elif Shafak beginnt damit, dass die allwissende „Figur“ buchstäblich in die Geschichte hineinfällt. Ein Wassermolekül, das die Form eines Regentropfens annimmt und im Haar von König Ashurbanipal landet. Von dort aus folgt das Buch drei Zeitlinien, die von diesem einen Wassermolekül in unterschiedlicher Form besucht werden.
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London ist ein beliebter Schauplatz in der Literatur: dort hat sich historisch viel ereignet, es ist eine kulturelle Hochburg und es lassen sich zahlreiche soziale Probleme besprechen. Hier sind 5 ausgezeichnete London-Romane, die das beweisen.
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„Diese Gesellschaft ist zersplittert – das ist ein Produkt des Kolonialismus, aber auch einfach eine Tatsache der Paradiesinsel.“
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Ich entscheide mich selten freiwillig dazu, Geschichten über Zeitreisen zu lesen, obwohl sie, wenn sie gut gemacht sind, sowohl erzählerisch einiges ermöglichen als auch Verbindungen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart effektiv inszenieren und hinterfragen können. Und genau das gelingt Sanyal mit Antichristie.
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Meera Syals Life isn’t all Haha Heehee folgt dem Leben dreier bester Freundinnen, die zusammen in der Punjabi-Community im Osten Londons aufgewachsen sind.
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In ihrem Essayband bewegen wir uns mit Powles zwischen London, wo sie zur Zeit lebt, Shanghai, China und Aotearoa-Neuseeland. Sie erzählt wie sie in Wellington mit der ständigen Angst vor einem großen Erdbeben aufgewachsen ist, davon, wie sie während des Lockdowns zur Coronazeit eigenen Tofu herstellt und über ihre Verbindung zum Kōwhaibaum.
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Wann immer ich Zadie Smith lese, denke ich, dass man sie unmöglich nicht mögen kann.
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Der Roman Woman, Eating von Claire Kohda zeigt, wie ungeheuerlich die menschliche Welt für Vampire sein kann. Er ist ein wahres Lesevergnügen, besonders für Foodies.
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Bernardine Evaristos Mr. Loverman ist das perfekte Buch für Fans der Serie Grace und Frankie. Es ist die Geschichte eines älteren schwulen Liebespaars, eine Berg- und Talfahrt der Gefühle zwischen Heimlichtuerei und Coming-Out, aufgelockert durch überaus witzige Figuren.
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Jessica Georges Debütroman Maame wirkt wie die brave kleine Schwester von Candice Carty-Williams Queenie. Wie Queenie geht Maddie durch Krisen und probiert sich sexuell aus, aber sie ist – vielleicht wegen der christlichen Erziehung in ihrem ghanaischen Elternhaus – weitaus weniger draufgängerisch.
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