Johny Pitts
Afropäisch

Johny Pitts lädt seine Leser*innen ein auf eine Reise durchs Schwarze Europa. Die Eindrücke, die Pitts von den verschiedenen Orten teilt, sind amüsante, bewegende oder kritische Schlaglichter eines interessierten Zuhörers und Beobachters, der bewusst auch herausfordernde Begegnungen sucht.

mehr...

Nicole Watson
The Boundary

Dieser dunkle, düstere Krimi wartet nur darauf, verfilmt zu werden. Was das Buch zu mehr macht als zu einem durchschnittlichen Krimi-Mord-Mystery-Genre-Roman, ist der Kontext des Schauplatzes.

mehr...

Tulsi

Was sie nicht verstehen konnte, war der vorzeitige Tod der Tulsi-Pflanzen in ihrem Hof zur Monsunzeit. Noch seltsamer war das Gefühl, dass die schwärzlichen Blätter und der Verwesungsgeruch ihr so unendlich vertraut waren.

mehr...

Ben Okri
Verfängliche Liebe

Verfängliche Liebe spielt in Lagos, Nigeria, in den 1970er Jahren und folgt der Geschichte von Omovo, einem jungen Mann, der in einer wirklich nicht so einfachen Lebenssituation gefangen ist: Seine Mutter ist tot, und seine Brüder sind von zu Hause geflohen, um dem kürzlich neu verheirateten, gewalttätigen und desillusionierten Vater, der es kontrolliert, zu entkommen.

mehr...

Eine Ode an den Löwenzahn

In meiner Kindheit war der Löwenzahn unser Feind. Als wir kleiner waren, trommelte Mama mich und meine beiden Schwestern zusammen, um Löwenzahndienst zu übernehmen, ein jährliches Sommerritual. Ich hasste es, aber Mama liebte es sehr. Sie liebte es, dieses Stück Rasen zu sehen, eine perfekte Grünfläche, die ihre war.

mehr...

Max Czollek
Gegenwartsbewältigung

Max Czollek beginnt „Gegenwartsbewältigung“ unter der Voraussetzung, dass in der deutschen Gegenwart einige Dinge grundsätzlich falsch laufen – und das hat nicht in erster Linie mit Corona zu tun. Er macht aber auch konstruktive Vorschläge, wie diese Gegenwart bewältigt werden kann.

mehr...

Abdulrazak Gurnah
Afterlives

„Afterlives“ vermittelt mit einem Bewusstsein für die gegenderten Dimensionen von Erfahrungen, wie Menschen in Deutsch-Ostafrika ihre Würde wahren und standhaft bleiben, wenn auch auf unterschiedliche Weise.

mehr...

Mit Hannah Arendt über Imperialismus nachdenken

Derzeit und noch bis zum 18. Oktober 2020 ist im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin eine Ausstellung über Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert zu sehen. Mein Interesse an der Ausstellung wurde dadurch geweckt, dass ich kürzlich Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft gelesen habe, das – schade für mich – nur einen relativ kleinen Teil der Ausstellung ausmachte.

mehr...