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Call for Submissions – Was ist Postkolonialismus?

2024 führen wir mit freundlicher Unterstützung der Lotto-Stiftung Berlin ein neues Projekt durch: [poco.lit. space]. Wir wollen Räume für den Austausch über Postkolonialismus schaffen. Einer dieser Räume ist unser Online-Magazin. Wir laden euch herzlich ein, Beiträge zu pitchen. Dafür gibt es heute den ersten thematischen Call, weitere werden im Verlauf des neuen Jahres folgen.

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„Frauen haben schon immer geschrieben“: Ein Interview mit Magda Birkmann

Im Rowohlt Verlag gibt es eine neue Reihe, die rororo Entdeckungen. Magda Birkmann und Nicole Seifert wählen für diese Reihe Romane bemerkenswerter, aber bereits vergessener Autorinnen aus dem zwanzigsten Jahrhundert aus, die im Taschenbuchformat neuveröffentlicht werden. Letzte Woche durften wir mit Magda Birkmann über diese Reihe und den darin erschienenen Roman Eine Tochter Harlems von Louise Meriwether sprechen. 

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Nina Mingya Powles
Small Bodies of Water

In ihrem Essayband bewegen wir uns mit Powles zwischen London, wo sie zur Zeit lebt, Shanghai, China und Aotearoa-Neuseeland. Sie erzählt wie sie in Wellington mit der ständigen Angst vor einem großen Erdbeben aufgewachsen ist, davon, wie sie während des Lockdowns zur Coronazeit eigenen Tofu herstellt und über ihre Verbindung zum Kōwhaibaum.

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Sonntags-Toast mit Butter

Gestern Abend gegen 22 Uhr trank Jess einen Becher Horlicks, dieses süße, warme malzhaltige Milchgetränk zusammen mit einem pralinengroßen Schokoladenstücke in Tropfenform von Hershey‘s. Sie hatte es aus einer Tüte entwendet, die sie in einem Schrank gefunden hatte, das Ablaufdatum war bereits überschritten. Das Schokoladenstück war inzwischen weiß und versteinert, aber durch kräftiges Umrühren gelang es ihr, es zu einem Klecks zu schmelzen, den sie zum Schluss mit einem Waffelkeks mit Vanillecremefüllung ass. 

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M.G. Vassanji
The Magic of Saida

Wie M.G. Vassanjis The Magic of Saida beginnt, wirkt relativ vertraut: Ein Mann kehrt in das Land seiner Geburt zurück, um die Frau zu finden, in die er früher verliebt war. Doch anders als erwartet, handelt es sich um eine komplexe und tragische Geschichte, die in Tansania spielt und von der vorkolonialen Zeit bis (fast) in die Gegenwart reicht.

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Moshtari Hilal
Hässlichkeit

Als Leser*innen von Moshtari Hilals Buch über Hässlichkeit dürfen wir den teilweise schmerzhaften Prozess der Auseinandersetzung mit dem, was als hässlich konstruiert wird, begleiten, um festzustellen, dass Hässlichkeit eigentlich das ist, was hinter dieser Konstruktion steht.

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