As an exception, this podcast episode is in English. It is actually the recording of our last event, “A radicle reaching for home in the earth: collaborative nature writing.” We hear from two members of the fieldnotes collective, Jessica J. Lee and Nina Mingya Powles, about their recent publication “This too is a glistening”.
Jessica J. Lee is an award-winning author and environmental historian. She is the author of three books of nature writing, Turning (2017), Two Trees Make a Forest (2019), and Dispersals (2024), and the children’s book A Garden Called Home (2024). She is also co-editor of the essay collection Dog Hearted (2023), and founding editor of The Willowherb Review. She currently lives in Berlin.
Nina Mingya Powles is an Aotearoa New Zealand writer and poet living in London. She is the author of several poetry collections and pamphlets, including Slipstitch (2024), Magnolia 木蘭(2020), Tiny Moons (2020) and the award-winning collection of essays, Small Bodies of Water (2021). She writes a monthly substack on food and memory called Crispy Noodles.
The event was part of the minor cosmopolitan intervention, organised by the Research Training Group minor cosmopolitanisms of the University of Potsdam. It was hosted by Spore Initiative in Berlin.
Shownotes
Jahreszeiten erzählt von den Rissen im Leben der Hembrys, einer mixed-race Familie im ländlichen Somerset. Die vierköpfige Familie ist in einer schwierigen Situation und es scheint, als würde sie daran zerbrechen. Aber vielleicht gibt es doch noch die Möglichkeit, dass sie irgendwie wieder zueinander finden?
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Wenn ein Buch dazu führt, dass man von Zeit zu Zeit in den Himmel blicken, innehalten, tief Luft holen, und auf die raschelnden Blätter des Baumes vor dem Fenster starren muss – was bedeutet das dann? Dass es dich nicht genug ergriffen hat, oder, wie ich vielmehr glaube, dass es möchte, dass du von allem um dich herum vollständig ergriffen wirst.
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Jessica J. Lees drittes Buch Dispersals, On Plants, Borders and Belonging besteht aus 14 persönlichen Essays über Pflanzen, die Grenzen überschreiten und an anderen Orten Wurzeln schlagen. Lee wählt Bäume, Sträucher oder Algen, die in ihrem eigenen Leben eine Bedeutung haben, setzt sich mit ihrer Geschichte und ihrer Reise in andere Regionen der Welt auseinander und hinterfragt, wann Spezies als kosmopolitisch oder invasiv verstanden werden.
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In ihrem Essayband bewegen wir uns mit Powles zwischen London, wo sie zur Zeit lebt, Shanghai, China und Aotearoa-Neuseeland. Sie erzählt wie sie in Wellington mit der ständigen Angst vor einem großen Erdbeben aufgewachsen ist, davon, wie sie während des Lockdowns zur Coronazeit eigenen Tofu herstellt und über ihre Verbindung zum Kōwhaibaum.
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Marchelle Farrells Nature Memoir Uprooting – From the Caribbean to the Countryside ist eine emotionale Suche nach einem Ort, an dem sie wurzeln schlagen kann. Sie findet ihn in einem Dorf in Somerset, in einem alten Haus mit großem Garten.
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Egal, ob ihr schon mal Pilzesammeln wart, wenn ihr Long Litt Woons Mein Weg durch die Wälder: Was mich Pilze über das Leben lehrten lest, werdet ihr mit Sicherheit eine Faszination dafür entwickeln.
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Ecocriticism ist ein Konzept mit einem interdisziplinären Ansatz, dass sich in den USA herausgebildet hat, um die verschiedenen Arten und Weisen zu untersuchen, mit denen Menschen sich die menschliche Beziehung zu Natur und Umwelt vorstellen und wie sie diese in Büchern, Filmen oder Kunst porträtieren. Besonders in Verbindung mit einer postkolonialen Brille, bietet Ecocriticism wahnsinniges analytisches Potenzial.
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In ihrem kürzlich veröffentlichen Essay Band World of Wonders rahmt Aimee Nezhukumatathil Momente ihres Lebens, die sie besonders prägten, mit Anekdoten über Tiere und Pflanzen und vermittelt wie wundersam, beeindruckend und lehrreich Flora und Fauna sein können.
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In meiner Kindheit war der Löwenzahn unser Feind. Als wir kleiner waren, trommelte Mama mich und meine beiden Schwestern zusammen, um Löwenzahndienst zu übernehmen, ein jährliches Sommerritual. Ich hasste es, aber Mama liebte es sehr. Sie liebte es, dieses Stück Rasen zu sehen, eine perfekte Grünfläche, die ihre war.
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