Es ist der Sommer 1979, Irland und Nordirland sind geprägt von den Troubles, doch auf einer kleinen abgelegenen Insel an der Westküste Irlands ist davon nur wenig zu spüren. Auf der Insel ergeben sich andere Konflikte, die durch die Ankunft von zwei fremden Männern entstehen und auf die Auswirkungen der Kolonialisierung verweisen. Erst nach und nach […]
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Jessica Mawuena Lawsons Debütroman Kekeli spielt zu dieser magischen Zeit zwischen den Abiturprüfungen und dem, was danach kommt. Es sind ein paar Wochen, in denen junge Erwachsene oftmals plötzlich viel Zeit haben. Die Protagonistin, die dem Buchtitel entsprechend Kekeli heißt, nutzt diese Gelegenheit, um Neues auszuprobieren und verliebt sich dabei. Der Roman zeichnet sich durch […]
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Am Himmel die Flüsse von Elif Shafak beginnt damit, dass die allwissende „Figur“ buchstäblich in die Geschichte hineinfällt. Ein Wassermolekül, das die Form eines Regentropfens annimmt und im Haar von König Ashurbanipal landet. Von dort aus folgt das Buch drei Zeitlinien, die von diesem einen Wassermolekül in unterschiedlicher Form besucht werden.
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Als überzeugte Verfechterin von Büchern, die die Vielfalt südasiatischer Stimmen und Erfahrungen widerspiegeln, finde ich es großartig, dass Gold Diggers von Sanjena Sathian eine Geschichte über die echten Herausforderungen des Lebens ist und von historischen Hintergründen, alter Magie und Spiritualität sowie einem nervenaufreibenden Raubüberfall begleitet wird.
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In meiner lokalen Buchhandlung bin ich schon einige Monate immer wieder um das gleiche Buch herumgeschlichen. Die Schlagwörter Trinidad, Rastafari, Friedhof, Totengräber, magische Liebesgeschichte, Familienlegende machten mich neugierig.
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Anfang dieses Jahres habe ich Der Guru im Guavenbaum gelesen – vielleicht könnt ihr euch denken, welche politischen Ereignisse mich dazu motiviert haben, zu einem Buch zu greifen, in dem ein Mann viele begeisterte Anhänger*innen hinter sich versammelt, die glauben, er würde ihnen Antworten liefern –, denn wie wir wissen, können Bücher helfen, die Welt zu kontextualisieren.
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Es ist die wohl berührendste und authentischste Liebesgeschichte, die ich seit langem gelesen habe. „Open Water“ ist der Debütroman des british-ghanischen Schriftstellers und Fotografen Caleb Azumah Nelson.
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Zahlreiche Schriftsteller*innen halten der Buchbranche in ihren Romanen den Spiegel vor und befassen sich dabei mit unterschiedlichen Fragen: Für welche Leser*innen werden Bücher gemacht? Wer darf über was schreiben? Mangelt es der Literaturbranche an Diversität? Oder auch: Ist sie rassistisch?
In dieser Folge sprechen Anna und Susi über Erasure von Percival Everett (oder Ausradiert in deutscher Übersetzung, Übersetzer*in unbekannt), The Other Black Girl von Zakiya Dalila Harris (gleicher Titel in der deutschen Übersetzung von Heike Schlatterer), und Yellowface von R.F. Kuang, (ebenfalls gleicher Titel in der deutschen Übersetzung von Jasmin Humburg).
Shownotes
Jahreszeiten erzählt von den Rissen im Leben der Hembrys, einer mixed-race Familie im ländlichen Somerset. Die vierköpfige Familie ist in einer schwierigen Situation und es scheint, als würde sie daran zerbrechen. Aber vielleicht gibt es doch noch die Möglichkeit, dass sie irgendwie wieder zueinander finden?
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Rosarita, Desais neuester Roman, ist die Geschichte von Bonita, einer jungen Inderin aus Neu-Delhi, die für einen Spanischkurs nach San Miguel in Mexiko reist. Eines Tages wird sie im Jardín von einer Frau, von Vicky, konfrontiert, die später die Fremde und dann zum Trickster wird. Die Fremde behauptet, Bonitas Mutter, Sunita, gekannt zu haben. Nur nennt die Fremde sie Rosarita. Rosarita, so die Fremde, war einst eine talentierte Künstlerin, die aus Indien kam, um von den großen Maler*innen Mexikos zu lernen.
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