: Kolonialismus

Tag der Monja Blanca: eine Nation feiert eine Blume

Der 11. Februar ist in Guatemala der Tag der Monja Blanca, ein nationaler Gedenktag, der die seltene weiße Orchidee, die 1934 zur Nationalblume gekürt wurde, würdigt. Wir nutzen die Gelegenheit, um über Nationalsymbole nachzudenken und mit dem guatemaltekischen Botaniker Fredy Archila zu sprechen, der sich für den Schutz der Blume engagiert.

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07: Was liest du eigentlich? Zwischen irischer Kolonialgeschichte und Sachtexten über Migration

Bevor wir mit der zweiten Staffel des poco.lit. Podcasts starten, widmen wir uns in dieser Folge unserer Lesepraxis: Was lesen wir eigentlich? Wie suchen wir Bücher aus? Was begeistert uns? Um diese Fragen zu beantworten, stellen Susi und Anna jeweils drei Bücher vor, die sie in den ersten drei Monaten in 2025 gelesen haben. Bei Susi lag der Schwerpunkt auf irischer Literatur, sie hat Doireann Ní Ghríofa, Kerri Ní Dochartaigh und Louise Kennedy gelesen. Annas Auswahl beinhaltete Jennifer Neal, Maryam Aras und Melina Borčak und es ging viel um Migration und (schöne und diskriminierungskritische) Sprache.

Im Gespräch zeichnet sich ab, dass biografische Verbindungen zu den Themen oder Schauplätzen von Büchern dafür sorgen, dass wir sie lesen wollen. Wir lesen aber teilweise auch gezielt für pocolit.com, was öffentliche Bibliotheken so hergeben oder Freund*innen uns empfehlen.

Shownotes

Rückblick [poco.lit.space]

Wir blicken zurück auf ein Jahr [poco.lit.space]. In unserem Online-Magazin, aber auch in unseren Veranstaltungen und Workshops haben wir uns intensiver mit dem Thema Postkolonialismus auseinandergesetzt.

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06: Der deutsche Kolonialismus in der Literatur: Mirrianne Mahn über Issa

Es gibt (noch) wenige Romane über den deutschen Kolonialismus, aber Mirrianne Mahns Issa ist einer davon. In dieser Folge sprechen wir mit der Künstlerin und Aktivistin Mirrianne Mahn über ihr literarisches Debüt, ihre Liebe für die deutsche Sprache, ihre Archiv-Recherche und die politischen Dimensionen des Schreibens.

Zum Schluss empfehlen wir noch unsere Lieblingsbücher aus 2024.

Shownotes

„Menschen werden je nach Ort unterschiedlich gelesen“: Ein Gespräch mit Raphaëlle Red über das Road-Novel-Prinzip

Raphaëlle Red lebt momentan als Autorin in Berlin, schreibt auf Französisch, Deutsch und Englisch und arbeitet zudem an einer Promotion zur Literatur der afrikanischen Diaspora. Wir durften mit ihr über ihren französischsprachigen Debütroman Adikou sprechen, über die Reise der Protagonistin und die des Romans von einem (Sprach-)Kontext in den nächsten. Die deutsche Übersetzung des Romans von Patricia Klobusiczky ist vor wenigen Tagen im Rowohlt Verlag erschienen.

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Shakespeare auf Reisen

Menschen, die sich für Postkolonialismus interessieren, denken bestimmt nicht als erstes an Shakespeare. Viel eher ist es wohl so, dass sich ein postkolonialer Ansatz gegen das wendet, wofür Shakespeare steht. Er könnte als Stellvertreter für das verstanden werden, was Aufrufe zur „Dekolonisierung der Universität“ möglicherweise beseitigen möchten: Ein toter weißer Mann, der eine eurozentrische Perspektive […]

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Lüderitz

Für die Arbeit „Lüderitz“ fotografierte Tim Gassauer an zwei Orten, die beide den Namen „Lüderitz“ tragen. Ein kleines Dorf in der Altmark in Sachsen-Anhalt und Lüderitz in Namibia. Die beiden Orte Lüderitz fungieren in der gleichnamigen Arbeit als visueller Schauplatz von Aushandlungen der Vergangenheit.

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Europas Albtraum: Die Praxis der Dekolonialität

Die heutigen Herrschaftsverhältnisse sind die direkte Folge der kolonialen Aufteilung der Welt und insbesondere der Organisation und Beschaffenheit von Arbeit seit der Kolonisierung der Amerikas. Weshalb heute nicht mehr vom Kolonialismus, aber von Kolonialität gesprochen werden kann. Und dieses Identifizieren von Kolonialität formuliert eine Intervention.

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