Es gibt (noch) wenige Romane über den deutschen Kolonialismus, aber Mirrianne Mahns Issa ist einer davon. In dieser Folge sprechen wir mit der Künstlerin und Aktivistin Mirrianne Mahn über ihr literarisches Debüt, ihre Liebe für die deutsche Sprache, ihre Archiv-Recherche und die politischen Dimensionen des Schreibens.
Zum Schluss empfehlen wir noch unsere Lieblingsbücher aus 2024.
Shownotes
Wenn ein Buch dazu führt, dass man von Zeit zu Zeit in den Himmel blicken, innehalten, tief Luft holen, und auf die raschelnden Blätter des Baumes vor dem Fenster starren muss – was bedeutet das dann? Dass es dich nicht genug ergriffen hat, oder, wie ich vielmehr glaube, dass es möchte, dass du von allem um dich herum vollständig ergriffen wirst.
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„Diese Gesellschaft ist zersplittert – das ist ein Produkt des Kolonialismus, aber auch einfach eine Tatsache der Paradiesinsel.“
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Wright schreibt keine Geschichte, die von der Stadt Praiseworthy – einer Aboriginal Community in Nordaustralien – handelt, sondern schafft einen in Gänze Indigenen Roman.
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Als über 1 Millionen indentured labourers den subindischen Kontinent verließen, um auf den britischen Kolonien der Welt zu arbeiten, mussten sie ihre kulturelle Identität neu definieren…
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Life in the City of Dirty Water. A Memoir of Healing von Clayton Thomas-Müller ist eine echte Pflichtlektüre für diejenigen, die sich für Klimagerechtigkeit und die Rechte Indigener Communitys in Nordamerika interessieren.
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Herzliche Einladung zu unserem cozy reading and writing Workshop, um den Winter willkommen zu heißen. Wir werden gemeinsam mit Giuliana Kiersz lesen und schreiben.
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jarral Boyd ist auf Turtle Island aufgewachsen und ist das Kind indigener und Schwarzer Eltern. Seit they in Berlin lebt, arbeite jarral in Schulen, hat kommunale Strukturen für Vielfalt und Integration geschaffen, Workshops als Allyship Trainer*in auf Konferenzen…
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Im Rahmen des Barrio Berlin Festivals organisierte poco.lit. in Kooperation mit Hopscotch Reading Room ein Event zum Thema der Zugehörigkeit. Mit dabei waren Avrina Prabala-Joslin und Maya Saravia.
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Der aktuelle Roman der US-amerikanischen Schriftstellerin Louise Erdrich erzählt zwischen Pandemie, Protest und Umbrüchen in Minneapolis von der Auseinandersetzung der Ojibwe Tookie mit ihrer Vergangenheit.
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