Wie es Akwaeke Emezis Art ist, bringt auch The Death of Vivek Oji erfolgreich konservative Gender-Bilder ins Wanken. Der Roman verdeutlicht verdeutlicht, welche Einsamkeit damit einhergehen kann, gesellschaftlichen Normen in Bezug auf Geschlecht und Sexualität nicht zu entsprechen.
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Kürzlich haben wir Artikel über Afrofuturismus und afrikanischen-Futurismus veröffentlicht. Beide können dem größeren Genre der spekulativen Fiktion zugerechnet werden. Aber was ist spekulative Fiktion? Oder – und das ist vielleicht noch wichtiger – was macht spekulative Fiktion möglich?
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In ihrem kürzlich veröffentlichen Essay Band World of Wonders rahmt Aimee Nezhukumatathil Momente ihres Lebens, die sie besonders prägten, mit Anekdoten über Tiere und Pflanzen und vermittelt wie wundersam, beeindruckend und lehrreich Flora und Fauna sein können.
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Die afrofuturistische Bewegung strebt danach, einen Raum für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung für Schwarze Menschen zu kreieren, und lehnt den europäischen Universalismus ab. Doch einige Schriftsteller*innen des afrikanischen Kontinents erklären mit Nachdruck, dass das Label Afrofuturismus nicht für das steht, was sie tun.
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Migrazioni/Migrations (2016) ist ein Gedicht- und Fotoband des nigerianischen Autors Wole Soyinka, dem ersten afrikanischen Autor, der 1986 den Nobelpreis für Literatur erhielt. In Wort und Bild untersucht der Band die Routen zwischen Italien und Afrika, insbesondere Nigeria.
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Im Rahmen unserer Green Library Reihe sprachen wir mit Inger-Maria Mahlke über ihren Roman Archipel, der 2018 bei Rowohlt erschien und mit dem deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. In unserem Gespräch ging es um Natur, soziale Klassenzugehörigkeit und Kolonialismus.
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Die erste Frau eröffnet bereichernde Perspektiven auf das Frausein und Freundinnenschaft. Für mich war es ein wahres Lesevergnügen: Das Buch gehört definitiv zu meinen Top 10 des Jahres 2020!
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„Bewirken möchte ich in aller erster Linie Aufmerksamkeit: Aufmerksamkeit für die Perspektive einer Schwarzen Person in Deutschland, so dass Menschen, die der weißen Mehrheitsgesellschaft angehören, eine gewisse Sensibilität entwickeln.“
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Aliens landen vor der Küste von Lagos, Nigeria. Sofort verbessert sich das Level der Umweltverschmutzung, sie nehmen Einfluss auf Meerestiere und –pflanzen und auf die Qualität des Meerwassers – und das alles schon kurz bevor sie an Land kommen. Nnedi Okorafors Roman Lagune ist sowohl ein lustiger, actiongeladener Streifzug durch alte Sci-Fi-Themen über die Ankunft von Außerirdischen, als auch in vielerlei Hinsicht eine sorgfältig überlegte Dekolonisierung des Genres und seiner eurozentrischen erkenntnistheoretischen Grundlagen.
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Afrofuturismus ist ein zukunftsorientiertes Konzept, das Afrika / Blackness zentriert. Die Afrodeutsche akademische Aktivistin und Kuratorin Natasha A. Kelly erklärt in ihrem kürzlich erschienen Sammelband The Comet – Afrofuturism 2.0, dass dieser Afrofuturismus auf dem theoretischen und künstlerischen Vermächtnis von W.E.B. Du Bois aufbaut.
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