Magazin: Magazin

Saidiya Hartmann
Aufsässige Leben, schöne Experimente

Saidiya Hartman ist Kulturhistorikerin und Literaturwissenschaftlerin. Sie befasst sich mit der Geschichte der Sklaverei und deren Nachleben, hauptsächlich im Nordamerikanischen Kontext. Ausgangspunkt ihres Schreibens sind häufig unvollständige und problematische Archivgüter, welche die Geschichten Schwarzer Personen in den Hintergrund drängen oder aus einer einseitigen Perspektive darstellen. So auch in diesem Fall.

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Sharon Dodua Otoo
Adas Raum

Adas Raum ist ein ehrgeiziges Buch, es ist fesselnd und intelligent, irgendwie unnachgiebig und lustig zugleich. In dem Buch lernen Leser:innen Ada in ihren unterschiedlichen Iterationen in verschiedenen Jahrhunderten kennen.

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Emilia Roig
Why We Matter: Das Ende der Unterdrückung

Ihr Buch Why We Matter: Das Ende der Unterdrückung bündelt nun Roigs wahnsinnigen Wissensschatz. In einem rasanten Tempo wirft das Buch einen Blick auf die vielschichtigen Facetten von Unterdrückung in nahezu allen Lebensbereichen. Why We Matter kann somit als eine wunderbar zugängliche Einführung in das Konzept der Intersektionalität gelesen werden.

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Mithu Sanyal
Identitti

Identitti ist Mithu Sanyals erster Roman. Ich habe mich schon vorab sehr auf ihn gefreut und wurde keineswegs enttäuscht: Ein Identitätsskandal wird nuanciert und – trotz aller Ernsthaftigkeit – humorvoll von allen Seiten beleuchtet.

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Schwarze Deutsche Geschichte: August Sabac el Cher, Silberverwalter im Prinz-Albrecht-Palais in Berlin

Die Schwarze Deutsche Geschichte reicht zwar einige hundert Jahre zurück, doch ist sie oft nur schwer rekonstruierbar und die Lebensgeschichten einzelner Personen – wie etwa die von August Sabac el Cher, dem Silberverwalter im Prinz-Albrecht-Palais – bleiben lückenhaft. Doch Kunst kann Lücken füllen oder sie zumindest auf wirkungsvolle Art und Weise sichtbar machen.

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Kreolisiert sich die Welt?

Mit seinem Glauben an die Schönheit kultureller Vermischungen wurde Édouard Glissant zu einem der einflussreichsten postkolonialen Theoretikern. In dystopischen Zeiten gibt seine Philosophie der Relation Anlass zur Hoffnung.

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