Gold ist in der indischen Kultur ein kostbares Gut. Es symbolisiert Wohlstand, Fruchtbarkeit und Glück – kurzum all das, was sich Menschen für einen Neuanfang und die Gründung einer Familie wünschen. Gold verkörperte zudem über Jahrhunderte hinweg auch eine stille Macht der Frauen, insbesondere in Zeiten, in denen Mitgift und Brautpreis üblich waren.
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Zur Zeit des deutschen Kolonialismus diente die Funktechnik als Instrument kolonialer Kontrolle. Verschiedene Aspekte dieser Geschichte und ihrer Folgen werden in Lene Albrechts Roman Weiße Flecken, in dem Workbook From Windhoek to Kamina to Nauen und in der Ausstellung „Signale der Macht“ im Brandenburg Museum in Potsdam thematisiert.
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Dieser Beitrag untersucht, wie die öffentlichen Reaktionen auf die Statuen von Edward Colston in Bristol und Cecil Rhodes in Oxford Spannungen innerhalb des kollektiven Gedächtnisses Großbritanniens offenbaren.
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Marcia C. Schencks Buch Von Luanda und Maputo nach Ost-Berlin: Erinnerungen Afrikanischer Werktätiger an die DDR ist gerade in deutscher Übersetzung von Joe Paul Kroll im Ch. Links Verlag erschienen. poco.lit. durfte an dieser Stelle einen Auszug aus der Einleitung veröffentlichen.
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Methu Tharavasa fragt, welchen Beitrag postkoloniale Ansätze zur Antidiskriminierungsarbeit in Deutschland leisten können, und bezieht sich dabei auf viele Jahre Erfahrung in der Erwachsenenbildung.
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Es ist ein offenes Geheimnis, dass Migrant*innen das Rückgrat der Lebensmittelindustrie sind. In der italienischen Käseindustrie spielen Punjabi-Arbeiter*innen eine ausschlaggebende Rolle.
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In meiner Familie war Kaste im Großen und Ganzen ein weit entferntes Konzept. Als Erwachsene versuche ich, meine Position innerhalb meiner indischen Identität ständig zu hinterfragen, und dazu gehört auch, die privilegierten Aspekte anzuerkennen.
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Als über 1 Millionen indentured labourers den subindischen Kontinent verließen, um auf den britischen Kolonien der Welt zu arbeiten, mussten sie ihre kulturelle Identität neu definieren…
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Im Rahmen des Barrio Berlin Festivals organisierte poco.lit. in Kooperation mit Hopscotch Reading Room ein Event zum Thema der Zugehörigkeit. Mit dabei waren Avrina Prabala-Joslin und Maya Saravia.
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Bevor ich euch auf die seltsame Reise mitnehme, die wir antraten, muss ich meine Geschichte mit euch teilen. Ich wurde an einem Fels in Sápmi geboren, einem Land, auf dem die Sámen lebten, seit das geschmolzene Eis das Land enthüllt hatte.
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