Als überzeugte Verfechterin von Büchern, die die Vielfalt südasiatischer Stimmen und Erfahrungen widerspiegeln, finde ich es großartig, dass Gold Diggers von Sanjena Sathian eine Geschichte über die echten Herausforderungen des Lebens ist und von historischen Hintergründen, alter Magie und Spiritualität sowie einem nervenaufreibenden Raubüberfall begleitet wird.
mehr...
Gold ist in der indischen Kultur ein kostbares Gut. Es symbolisiert Wohlstand, Fruchtbarkeit und Glück – kurzum all das, was sich Menschen für einen Neuanfang und die Gründung einer Familie wünschen. Gold verkörperte zudem über Jahrhunderte hinweg auch eine stille Macht der Frauen, insbesondere in Zeiten, in denen Mitgift und Brautpreis üblich waren.
mehr...
Anfang dieses Jahres habe ich Der Guru im Guavenbaum gelesen – vielleicht könnt ihr euch denken, welche politischen Ereignisse mich dazu motiviert haben, zu einem Buch zu greifen, in dem ein Mann viele begeisterte Anhänger*innen hinter sich versammelt, die glauben, er würde ihnen Antworten liefern –, denn wie wir wissen, können Bücher helfen, die Welt zu kontextualisieren.
mehr...
Rosarita, Desais neuester Roman, ist die Geschichte von Bonita, einer jungen Inderin aus Neu-Delhi, die für einen Spanischkurs nach San Miguel in Mexiko reist. Eines Tages wird sie im Jardín von einer Frau, von Vicky, konfrontiert, die später die Fremde und dann zum Trickster wird. Die Fremde behauptet, Bonitas Mutter, Sunita, gekannt zu haben. Nur nennt die Fremde sie Rosarita. Rosarita, so die Fremde, war einst eine talentierte Künstlerin, die aus Indien kam, um von den großen Maler*innen Mexikos zu lernen.
mehr...
Es ist ein offenes Geheimnis, dass Migrant*innen das Rückgrat der Lebensmittelindustrie sind. In der italienischen Käseindustrie spielen Punjabi-Arbeiter*innen eine ausschlaggebende Rolle.
mehr...
In meiner Familie war Kaste im Großen und Ganzen ein weit entferntes Konzept. Als Erwachsene versuche ich, meine Position innerhalb meiner indischen Identität ständig zu hinterfragen, und dazu gehört auch, die privilegierten Aspekte anzuerkennen.
mehr...
Leider gibt es dort, wo ich heute wohne, keine chinesischen Imbissläden, die meinen Heißhunger befriedigen könnten, also widmete ich mich stattdessen dem Buch, das eure nächste Spätsommerlektüre werden sollte: Takeaway: Stories From Behind the Childhood Counter. Die Lektüre war sowohl erhellend als auch schmerzhaft – denn ich wurde hangry.
mehr...
Das Tolle an Kinofilmen ist derweil, dass sie dabei helfen, diese Ästhetik des Storytelling zu diversifizieren; ihr dachtet doch nicht, ich würde nicht auf die Debatte Bücher vs. Filme eingehen?! Daher war ich besonders begeistert, als ich das erste Mal auf Biren Nags Kohraa (zu Deutsch: der Nebel; keine deutsche Fassung) gestoßen bin, ein Film aus 1964 und eine Adaption von Rebecca, einem Roman von Daphne du Maurier und einem Film von Alfred Hitchcock.
mehr...
Meera Syals Life isn’t all Haha Heehee folgt dem Leben dreier bester Freundinnen, die zusammen in der Punjabi-Community im Osten Londons aufgewachsen sind.
mehr...
Meera Syals halb autobiographischer Roman dreht sich um Meena Kumar, das einzige indische Mädchen im ehemaligen britischen Bergwerksdorf Tollington. Während ihre Eltern vergeblich auf die plötzliche und endgültige Metamorphose ihrer Tochter in ein indisches Vorzeigemädchen warten, möchte Meena nichts anderes sein als ein gewöhnliches Tollingtoner Mädchen.
mehr...