Magazin: Rezensionen

Yaa Gyasi
Ein erhabenes Königreich

Sucht und Familie, Religion und Wissenschaft, als Ghanaer*in in Alabama leben: Das sind einige der Themen, mit denen sich Yaa Gyasi in ihrem zweiten Roman Transcendent Kingdom auseinandersetzt. Geschrieben aus der Perspektive von Gifty, einer talentierten jungen Frau, die einen Doktor in Biomedizin an einer renommierten US-amerikanischen Universität macht, erzählt das Buch wie sie ihren charismatischen Bruder wegen seiner Opioid-Sucht verliert und welche komplexen Nachwirkungen dieses Trauma für diejenigen hat, die er zurücklässt.

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Ocean Vuong
Auf Erden sind wir kurz grandios

„Auf Erden sind wir kurz grandios“ ist eine dramatische Coming-of-Age Geschichte, durchzogen von familiären Traumata, und ein Brief an die Mutter des mittlerweile erwachsenen Erzählers. In sanfter, behutsamer und hoch poetischer Sprache reflektiert „Little Dog“ viele Nuancen von Gewalt.

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Leila Aboulela
Minarett

Minarett erzählt von dem Schicksal einer sudanesischen Familie: Von Verlust, von Migration, von drastischem sozialem Abstieg und dem Halt, den Religion geben kann.

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Kaouther Adimi
Dezemberkids

Kaouther Adimis Roman Dezemberkids (Originaltitel Les petits de Décembre) erzählt von revolutionären Kindern, die für ihre Wünsche und Rechte einstehen, auch wenn die Erwachsenen bereits vor Angst zittern. Leser*innen wird mitreißende Selbstorganisation und großer Mut vor Augen geführt.

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Akwaeke Emezi
Der Tod des Vivek Oji

Wie es Akwaeke Emezis Art ist, bringt auch The Death of Vivek Oji erfolgreich konservative Gender-Bilder ins Wanken. Der Roman verdeutlicht verdeutlicht, welche Einsamkeit damit einhergehen kann, gesellschaftlichen Normen in Bezug auf Geschlecht und Sexualität nicht zu entsprechen.

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Aimee Nezhukumatathil
Welt der Wunder

In ihrem kürzlich veröffentlichen Essay Band World of Wonders rahmt Aimee Nezhukumatathil Momente ihres Lebens, die sie besonders prägten, mit Anekdoten über Tiere und Pflanzen und vermittelt wie wundersam, beeindruckend und lehrreich Flora und Fauna sein können.

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Wole Soyinka
Migrazioni/Migrations

Migrazioni/Migrations (2016) ist ein Gedicht- und Fotoband des nigerianischen Autors Wole Soyinka, dem ersten afrikanischen Autor, der 1986 den Nobelpreis für Literatur erhielt. In Wort und Bild untersucht der Band die Routen zwischen Italien und Afrika, insbesondere Nigeria.

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