Die postkoloniale Beschäftigung mit der Kunst ermöglicht eine Aushandlung, welche sich permanent gegen den kolonialen Blick stellt und so tatsächlich widerständig sein und werden kann.
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Die heutigen Herrschaftsverhältnisse sind die direkte Folge der kolonialen Aufteilung der Welt und insbesondere der Organisation und Beschaffenheit von Arbeit seit der Kolonisierung der Amerikas. Weshalb heute nicht mehr vom Kolonialismus, aber von Kolonialität gesprochen werden kann. Und dieses Identifizieren von Kolonialität formuliert eine Intervention.
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Der Heim-Mandir ist integraler Bestandteil des Alltages. Es ist die „letzte Station“, bevor du in den Tag startest oder zu Bett gehst. Wenn etwas Gutes passiert, gehst du dorthin, um Dankbarkeit auszudrücken. Wenn etwas Herausforderndes oder Schlimmes passiert, gehst du dorthin, um Zuspruch oder Kraft zu erfahren.
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Viele Menschen, die in Deutschland aufwachsen, glauben, Kolonialismus liege weit in der Vergangenheit und hätte keinen Einfluss auf sie. Aber das stimmt nicht. Postkolonialismus spiegelt sich im eurozentrischen Weltbild, in der Berichterstattung, in der Sprache sowie im Konsumverhalten wieder.
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Wer vom Humanismus spricht, der spricht auch von der Würde des Menschen und dem moralischen Gebot eines humanen Handelns. So sehr uns diese mühsam erworbenen Grundsätze zurecht als zu bewahrende Maßstäbe gelten können, so sehr müssen wir uns, als diesen universell gedachten Grundsätzen verpflichtete Fürsprecher*innen, auch ihre historisch ambivalente und missbräuchliche Rolle eingestehen.
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Natürlich sind die Gehwege in Zeichentrickserien meistens tadellos, abgesehen von den gelegentlichen Laubhaufen und dem einen verirrten Kaugummi. Nicht, dass es irgendwie besser gewesen wäre, wenn sie ihre Schuhe ausgezogen hätten. Füße auf Büchern? Nein. Einfach nur NEIN.
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Ich möchte behaupten, dass wir dazu erzogen wurden, die besten Seiten unserer Kultur zu sehen, und dass Bollywood einiges davon sichtbar macht. Allerdings machten wir immer nur Ausflüge in diese Welt und verstanden sie nicht als ernsthafte Vorlagen für unsere Leben. Deshalb kann ich die Filme schätzen und kritisieren.
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Kultur und Religion sind nicht bloß Dinge, die wir mit uns herumtragen. Aus irgendeinem Grund dachte ich, sie seien einfach zwei bedeutende Anteile des Baumaterials, aus dem ich gemacht bin. Inzwischen habe ich jedoch verstanden, dass Religion und Kultur größtenteils in Kisten existieren.
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Cottbus weckt nicht als erstes Assoziationen mit dem (Post-)Kolonialismus. Doch eine kleine Gruppe, die an die örtliche Universität angebunden ist, hat sich die Auseinandersetzung mit genau diesen Aspekten der Stadtgeschichte zur Aufgabe gemacht. Ende August, an einem heißen Spätsommertag, hatte ich das Glück, an einer Tour in Cottbus teilnehmen zu dürfen, die sich nicht nur als postkolonial, sondern auch als postsozialistisch bezeichnet.
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Es handelt sich um eine Zutat, die kulturelle, politische und geografische Grenzen überschreitet und dennoch überall, wo sie hinkommt, geschätzt wird.
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