Sicherlich nutzen viele Menschen, deren Arbeit sich zunehmend in den Bereich des Virtuellen verlagert, auch vermehrt Übersetzungsprogramme. Diese Tools und die Übersetzungen, die sie vorschlagen, neigen dazu, bereits von iher Entwicklung und ihrem Training an vorurteilsbelastet zu sein.
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Wir freuen uns, ein neues Projekt für 2021 anzukündigen: Gemeinsam mit völlig ohne werden wir eine Web-App entwickeln, die dabei unterstützen soll, politisch sensible Begriffe zu übersetzen.
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Kürzlich haben wir Artikel über Afrofuturismus und afrikanischen-Futurismus veröffentlicht. Beide können dem größeren Genre der spekulativen Fiktion zugerechnet werden. Aber was ist spekulative Fiktion? Oder – und das ist vielleicht noch wichtiger – was macht spekulative Fiktion möglich?
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Die afrofuturistische Bewegung strebt danach, einen Raum für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung für Schwarze Menschen zu kreieren, und lehnt den europäischen Universalismus ab. Doch einige Schriftsteller*innen des afrikanischen Kontinents erklären mit Nachdruck, dass das Label Afrofuturismus nicht für das steht, was sie tun.
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„Bewirken möchte ich in aller erster Linie Aufmerksamkeit: Aufmerksamkeit für die Perspektive einer Schwarzen Person in Deutschland, so dass Menschen, die der weißen Mehrheitsgesellschaft angehören, eine gewisse Sensibilität entwickeln.“
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Aliens landen vor der Küste von Lagos, Nigeria. Sofort verbessert sich das Level der Umweltverschmutzung, sie nehmen Einfluss auf Meerestiere und –pflanzen und auf die Qualität des Meerwassers – und das alles schon kurz bevor sie an Land kommen. Nnedi Okorafors Roman Lagune ist sowohl ein lustiger, actiongeladener Streifzug durch alte Sci-Fi-Themen über die Ankunft von Außerirdischen, als auch in vielerlei Hinsicht eine sorgfältig überlegte Dekolonisierung des Genres und seiner eurozentrischen erkenntnistheoretischen Grundlagen.
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Dieser dunkle, düstere Krimi wartet nur darauf, verfilmt zu werden. Was das Buch zu mehr macht als zu einem durchschnittlichen Krimi-Mord-Mystery-Genre-Roman, ist der Kontext des Schauplatzes.
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Postkoloniale Literaturen werden immer wieder über ihre mögliche Beziehung mit Europa besprochen. Zoe Wicombs In Kapstadt kannst du nicht verlorengehen zeigt auf, dass eine europäische literarische Tradition unzulänglich ist für die Geschichte, die sie erzählen will.
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Derzeit und noch bis zum 18. Oktober 2020 ist im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin eine Ausstellung über Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert zu sehen. Mein Interesse an der Ausstellung wurde dadurch geweckt, dass ich kürzlich Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft gelesen habe, das – schade für mich – nur einen relativ kleinen Teil der Ausstellung ausmachte.
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Letzten Freitagabend loggte ich mich ein, um die Lesung mit Nana Kwame Adjey-Brenyah des internationalen Literaturfestivals Berlin (ilb) per Livestream zu verfolgen. Es handelt sich um einen Band Kurzgeschichten, die sich mit Fragen rund um Race und sozialer Gerechtigkeit in dystopischen Szenarien der nahen Zukunft befassen.
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