Ich war neugierig, Abdulrazak Gurnahs neuesten Roman zu lesen – seine erste Veröffentlichung nach der Auszeichnung mit dem Nobelpreis für Literatur im Jahr 2021. In Diebstahl (übersetzt von Eva Bonné) geht es um Karim, Fauzia und Badar, die zwischen Sansibar und Dar es Salaam aufwachsen, sich anfreunden und verlieben.
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Der brennende Garten ist ein unvergesslicher, intimer Bericht über das Auseinanderbrechen eines Landes und einer Familie. Der Roman handelt von den Anfangsjahren des Bürgerkriegs in Sri Lanka.
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Zur Zeit des deutschen Kolonialismus diente die Funktechnik als Instrument kolonialer Kontrolle. Verschiedene Aspekte dieser Geschichte und ihrer Folgen werden in Lene Albrechts Roman Weiße Flecken, in dem Workbook From Windhoek to Kamina to Nauen und in der Ausstellung „Signale der Macht“ im Brandenburg Museum in Potsdam thematisiert.
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Jahreszeiten erzählt von den Rissen im Leben der Hembrys, einer mixed-race Familie im ländlichen Somerset. Die vierköpfige Familie ist in einer schwierigen Situation und es scheint, als würde sie daran zerbrechen. Aber vielleicht gibt es doch noch die Möglichkeit, dass sie irgendwie wieder zueinander finden?
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Wieso gibt es Verbindungen zwischen dem Wohlergehen der Menschen in New Orleans und Ibadan? Wie hängt der zerstörerische Hurrikan an dem einen Ort mit dem versiegenden Fluss an dem anderen zusammen? In Olufunke Grace Bankoles traurig-schönem Debütroman The Edge of Water liegt das an einer missachteten Prophezeiung.
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In My Pisces Heart verbindet Neal persönliche Anekdoten über Alltagsherausforderungen und -freuden in den USA, Japan, Australien und Deutschland mit ausführlich recherchierten Kapiteln über die Schwarze Geschichte, den Rassismus und den Widerstand an diesen Orten und streut zudem ein bisschen Astrologie ein.
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Nnedi Okorafors neuester Roman, Death of the author, ist eine afrikanisch-futuristische Geschichte über die Schriftstellerin Zelu, die nach Jahren des Misserfolgs plötzlich mit einem Roman über Roboter und künstliche Intelligenz weltberühmt wird.
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Jessica Gaitán Johanessons Debütroman regt zum Nachdenken über Sprache und Kultur an und erzählt von Figuren, die genauso eigen wie liebenswürdig sind.
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Raphaëlle Red lebt momentan als Autorin in Berlin, schreibt auf Französisch, Deutsch und Englisch und arbeitet zudem an einer Promotion zur Literatur der afrikanischen Diaspora. Wir durften mit ihr über ihren französischsprachigen Debütroman Adikou sprechen, über die Reise der Protagonistin und die des Romans von einem (Sprach-)Kontext in den nächsten. Die deutsche Übersetzung des Romans von Patricia Klobusiczky ist vor wenigen Tagen im Rowohlt Verlag erschienen.
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Ich entscheide mich selten freiwillig dazu, Geschichten über Zeitreisen zu lesen, obwohl sie, wenn sie gut gemacht sind, sowohl erzählerisch einiges ermöglichen als auch Verbindungen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart effektiv inszenieren und hinterfragen können. Und genau das gelingt Sanyal mit Antichristie.
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