Judith Coffey und Vivien Laumann kritisieren, dass Antisemitismus und jüdische Perspektiven bisher häufig Leerstellen in intersektionalen Debatten darstellen. Ende 2021 veröffentlichten sie ihr Buch Gojnormativität, um jüdische Positionen artikulierbarer und sichtbarer zu machen. Wir durften mit Judith Coffey darüber sprechen.
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Mit einem konfrontativen Titel ist die Botschaft des Buches so direkt wie anspruchsvoll. Der Text ist ein langer Essay, der weißen Menschen gezielte Hinweise bietet, um sich auf den Weg zu machen, systemischem Rassismus entgegenzutreten. Geschickt vermeidet der Text Ratschläge, die von historischen Klischees geprägt und schlicht unwirksam sind.
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Manche Bücher schätze ich vor allem für ihre politischen Intentionen. So geht es mir auch mit dem Roman Die ungeduldigen Frauen von Djaïli Amadou Amal.
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Der Titel deutet es schon an, Tiny Moons: A Year of Eating in Shanghai richtet sich besonders an Leser:innen, die sich für Essen interessieren. Die Erzählung über Essen erlaubt ein sanftes, tiefgründiges Sinnieren über Sprache, Zugehörigkeit und als mixed-race Person an verschiedenen Orten zu leben.
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Überleben von Tsitsi Dangarembga ist ohne Zweifel ein wichtiges Buch, aber es ist wirklich nicht einfach zu lesen. Die zu Recht renommierte simbabwische Schriftstellerin, Filmemacherin und Dramatikerin Tsitsi Dangarembga präsentiert ein erschütterndes Porträt ihres Landes, nachdem es die Unabhängigkeit endlich erreicht hat.
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Yara Nakahanda Monteiros Debütroman Die Schwerkraft der Tränen zeigt, wie der Kolonialismus das Leben vieler sowohl in Afrika als auch Europa noch immer prägt.
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Was mir an Zadie Smiths Roman Swing Time am besten gefällt, ist die Art und Weise, wie er sich ernsten Problemen mit einer gewissen Leichtigkeit nähert und dennoch ihre Schwere anerkennt: Ein wunderbar trockener Sinn für Humor zieht sich durch den gesamten Roman und bringt die Leser:innen und die Protagonistin immer wieder ein wenig aus dem Gleichgewicht, wenn sie damit konfrontiert werden, dass sich die Dinge nie ganz so entwickeln, wie sie eigentlich sollten.
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Der schmale Band Kein Land für Achtpunkt-Falter besteht aus glühenden Reden, Essays und Gedichten, die Julian Aguon in den vergangenen Jahren zu unterschiedlichen Anlässen verfasst hat. Er setzt sich für Umweltgerechtigkeit, Social Justice und Guams Unabhängigkeit ein.
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Ein Ziel von poco.lit. ist es, zentrale Ideen des Postkolonialismus und Lesarten der dazugehörigen Literatur zu entmystifizieren. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf Edward Saids Orientalismus und die Aspekte, die zentral für den Postkolonialismus sind.
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