Magazin: Magazin

Emma Dabiri
Was weiße Menschen jetzt tun können

Mit einem konfrontativen Titel ist die Botschaft des Buches so direkt wie anspruchsvoll. Der Text ist ein langer Essay, der weißen Menschen gezielte Hinweise bietet, um sich auf den Weg zu machen, systemischem Rassismus entgegenzutreten. Geschickt vermeidet der Text Ratschläge, die von historischen Klischees geprägt und schlicht unwirksam sind.

mehr...

Tsitsi Dangarembga
Überleben

Überleben von Tsitsi Dangarembga ist ohne Zweifel ein wichtiges Buch, aber es ist wirklich nicht einfach zu lesen. Die zu Recht renommierte simbabwische Schriftstellerin, Filmemacherin und Dramatikerin Tsitsi Dangarembga präsentiert ein erschütterndes Porträt ihres Landes, nachdem es die Unabhängigkeit endlich erreicht hat.

mehr...

Zadie Smith
Swing Time

Was mir an Zadie Smiths Roman Swing Time am besten gefällt, ist die Art und Weise, wie er sich ernsten Problemen mit einer gewissen Leichtigkeit nähert und dennoch ihre Schwere anerkennt: Ein wunderbar trockener Sinn für Humor zieht sich durch den gesamten Roman und bringt die Leser:innen und die Protagonistin immer wieder ein wenig aus dem Gleichgewicht, wenn sie damit konfrontiert werden, dass sich die Dinge nie ganz so entwickeln, wie sie eigentlich sollten.

mehr...

Julian Aguon
Kein Land für Achtpunkt-Falter

Der schmale Band Kein Land für Achtpunkt-Falter besteht aus glühenden Reden, Essays und Gedichten, die Julian Aguon in den vergangenen Jahren zu unterschiedlichen Anlässen verfasst hat. Er setzt sich für Umweltgerechtigkeit, Social Justice und Guams Unabhängigkeit ein.

mehr...

Orientalismus: eine kleine Einführung

Ein Ziel von poco.lit. ist es, zentrale Ideen des Postkolonialismus und Lesarten der dazugehörigen Literatur zu entmystifizieren. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf Edward Saids Orientalismus und die Aspekte, die zentral für den Postkolonialismus sind.

mehr...