: Sprache und Diskriminierung

07: Was liest du eigentlich? Zwischen irischer Kolonialgeschichte und Sachtexten über Migration

Bevor wir mit der zweiten Staffel des poco.lit. Podcasts starten, widmen wir uns in dieser Folge unserer Lesepraxis: Was lesen wir eigentlich? Wie suchen wir Bücher aus? Was begeistert uns? Um diese Fragen zu beantworten, stellen Susi und Anna jeweils drei Bücher vor, die sie in den ersten drei Monaten in 2025 gelesen haben. Bei Susi lag der Schwerpunkt auf irischer Literatur, sie hat Doireann Ní Ghríofa, Kerri Ní Dochartaigh und Louise Kennedy gelesen. Annas Auswahl beinhaltete Jennifer Neal, Maryam Aras und Melina Borčak und es ging viel um Migration und (schöne und diskriminierungskritische) Sprache.

Im Gespräch zeichnet sich ab, dass biografische Verbindungen zu den Themen oder Schauplätzen von Büchern dafür sorgen, dass wir sie lesen wollen. Wir lesen aber teilweise auch gezielt für pocolit.com, was öffentliche Bibliotheken so hergeben oder Freund*innen uns empfehlen.

Shownotes

4 Bücher über Sprache, Race und Gender

Im Rahmen unseres Projekts macht.sprache. setzten wir uns u.a. intensiv mit Begrifflichkeiten in Bezug auf Race und Gender auseinander. Dafür war es nötig, zu verstehen, wie sprachliche Diskriminierung funktioniert und dass sie ein Teil von diskriminierenden Gesellschaftsstrukturen ist. Hier stellen wir 4 Bücher vor (3 deutschsprachige, 1 englischsprachiges), die unser Denken über Konzepte und Begrifflichkeiten rund um Race und Gender geformt haben.

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macht.sprache. & Artificially Correct: Diskussion mit Lann Hornscheidt und Şeyda Kurt (Teil 2)

Am 4. Juni 2021 fand unsere Diskussionsveranstaltung mit Lann Hornscheidt und Şeyda Kurt in Kooperation mit dem Goethe-Institut statt. Im Rahmen der Projekte macht.sprache. und Artificially Correct durften wir von den Gäst:innen einiges über Umgangsweisen mit politisch sensiblen Begriffen beim Schreiben und Übersetzen erfahren. Dies ist der 2. Teil des Gesprächs

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Diskriminierung, Sprache und Übersetzungsprogramme

Sicherlich nutzen viele Menschen, deren Arbeit sich zunehmend in den Bereich des Virtuellen verlagert, auch vermehrt Übersetzungsprogramme. Diese Tools und die Übersetzungen, die sie vorschlagen, neigen dazu, bereits von iher Entwicklung und ihrem Training an vorurteilsbelastet zu sein.

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