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projects: poco.lit.podcast

11. Romane, die die Buchbranche kritisieren

Zahlreiche Schriftsteller*innen halten der Buchbranche in ihren Romanen den Spiegel vor und befassen sich dabei mit unterschiedlichen Fragen: Für welche Leser*innen werden Bücher gemacht? Wer darf über was schreiben? Mangelt es der Literaturbranche an Diversität? Oder auch: Ist sie rassistisch?

In dieser Folge sprechen Anna und Susi über Erasure von Percival Everett (oder Ausradiert in deutscher Übersetzung, Übersetzer*in unbekannt), The Other Black Girl von Zakiya Dalila Harris (gleicher Titel in der deutschen Übersetzung von Heike Schlatterer), und Yellowface von R.F. Kuang, (ebenfalls gleicher Titel in der deutschen Übersetzung von Jasmin Humburg).

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10. Diversitätsorientiert, kollektiv und antikapitalistisch: Geht Buchhandel auch anders?

Als Vielleser*innen lieben wir Buchhandlungen. Aber wer in einer Buchhandlungen arbeitet, verdient nicht gerade besonders gut, und vor allem unabhängige Buchhandlungen haben oft große Existenzsorgen oder müssen aufgrund von äußerem Druck sogar schließen. In dieser Folge spricht Anna von Rath mit Sarah Lutzemann von der kohsie Diversitybuchhandlung in Halle und Johanna Hopp vom queerfeministischen glitch bookstore in München. Mit diesen Buchhandlungen woll(t)en sie Dinge anders machen und erzählen uns davon: Wie sieht eine Diversitybuchhandlung aus und warum musste kohsie schließen? Wie lässt sich ein Buchladen kollektiv betreiben und kann er ein antikapitalistischer Ort sein?

Zum Schluss gibt es drei Buchempfehlungen. Sarah Lutzemann empfiehlt: Afrika ist kein Land von Dipo Faloyin (übersetzt von Jessica Agoku) und When the Reckoning Comes von LaTanya McQueen. Johanna Hopp empfiehlt: Im Park der prächtigen Schwestern von Camila Sosa Villada (übersetzt von Svenja Becker).

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09. Ungerechtigkeiten und Solidarität in der Literaturbranche und der Nerd-Culture: Ein Gespräch mit Simoné Goldschmidt-Lechner

Susi spricht mit Simoné Goldschmidt-Lechner über die Verlagswelt, das Leben als Autorin und ihr neuestes Buch Nerd Girl Magic. Wer kann Schriftsteller*in werden und davon leben? Welche Vor- und Nachteile hat es in einem Indie-Verlag zu veröffentlichen? Haben bestimmte Themen eine größere Chance veröffentlicht zu werden? Und wie divers ist eigentlich die Nerd-Culture? Über das und vieles mehr sprechen die beiden.

Simoné ist es noch wichtig zu ergänzen, dass die allermeisten Stipendien bislang auf ihre Bedürfnisse eingegangen sind und viele Programme sich mittlerweile stark bemühen, Stipendien inklusiver zu gestalten

Zum Schluss empfiehlt Simoné Goldschmidt-Lechner drei Bücher:
Delicious Monsters von Liselle Sambury 
Blood at the Root von LaDarrion Williams
Bom Boy von Yewande Omotoso

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08: Kultur braucht Geld: Literaturprojekte umsetzen

Der poco.lit. Podcast startet in die 2. Staffel, in der wir fragen: Wie frei ist die Kulturszene? Wer kann unter den aktuellen gesellschaftspolitischen Bedingungen überhaupt künstlerisch tätig sein? Dazu werden wir uns mit Schriftsteller*innen, Übersetzer*innen, Kollektiven und Vereinen austauschen. Aber wir beginnen mit uns selbst: Wie kann poco.lit. Literaturprojekte umsetzen? Susi und Anna nehmen euch in diesem Gespräch mit hinter die Kulissen und sprechen über Fördermittel und Kooperationen, was sie ermöglichen und was schwierig an ihnen ist. Der Fokus liegt dabei auf poco.lit.s erstem Projekt, der Green Library Reihe, aus der wir euch auch ein Buch vorstellen.

Zum Schluss gibt es zwei Buchempfehlungen von uns. Susi empfiehlt: Fragrant Palm Leaves von Thich Nhat Hanh. Anna empfiehlt: Tu sueño imperios han sido von Autor Álvaro Enrigue, deutsche Übersetzung von Carsten Regling, Von Königreichen hast du geträumt.

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07: Was liest du eigentlich? Zwischen irischer Kolonialgeschichte und Sachtexten über Migration

Bevor wir mit der zweiten Staffel des poco.lit. Podcasts starten, widmen wir uns in dieser Folge unserer Lesepraxis: Was lesen wir eigentlich? Wie suchen wir Bücher aus? Was begeistert uns? Um diese Fragen zu beantworten, stellen Susi und Anna jeweils drei Bücher vor, die sie in den ersten drei Monaten in 2025 gelesen haben. Bei Susi lag der Schwerpunkt auf irischer Literatur, sie hat Doireann Ní Ghríofa, Kerri Ní Dochartaigh und Louise Kennedy gelesen. Annas Auswahl beinhaltete Jennifer Neal, Maryam Aras und Melina Borčak und es ging viel um Migration und (schöne und diskriminierungskritische) Sprache.

Im Gespräch zeichnet sich ab, dass biografische Verbindungen zu den Themen oder Schauplätzen von Büchern dafür sorgen, dass wir sie lesen wollen. Wir lesen aber teilweise auch gezielt für pocolit.com, was öffentliche Bibliotheken so hergeben oder Freund*innen uns empfehlen.

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06: Der deutsche Kolonialismus in der Literatur: Mirrianne Mahn über Issa

Es gibt (noch) wenige Romane über den deutschen Kolonialismus, aber Mirrianne Mahns Issa ist einer davon. In dieser Folge sprechen wir mit der Künstlerin und Aktivistin Mirrianne Mahn über ihr literarisches Debüt, ihre Liebe für die deutsche Sprache, ihre Archiv-Recherche und die politischen Dimensionen des Schreibens.

Zum Schluss empfehlen wir noch unsere Lieblingsbücher aus 2024.

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