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Dr. Anna von Rath – Test

Seit sieben Jahren arbeite ich an der Schnittstelle zwischen Literaturvermittlung und politischer Bildung. Konkret heißt das: Ich übersetze, schreibe Auftragstexte und prüfe Manuskripte, organisiere und moderiere (Literatur-)Veranstaltungen, halte Vorträge und biete Social Justice und Diversity Trainings an. Meine Themen sind ebenso vielfältig wie meine Tätigkeiten: z.B. Postkolonialismus, Intersektionalität, diskriminierungskritische Kommunikation oder Bias in (maschineller) Übersetzung. Ich freue mich über Ihre Anfrage per E-Mail!

Bei meiner Arbeit dienen mir mein Studium und meine Forschung als stabiles Fundament: Ich habe mich zehn Jahre an Universitäten in Potsdam, Hyderabad, London und Kapstadt intensiv mit postkolonialer Literatur, Gender Studies und viel mehr auseinandergesetzt. Um Theorie und Praxis zu verbinden, habe ich 2015 eine einjährige Ausbildung zur Social Justice und Diversity Trainerin absolviert und 2024 Level 1 und 2 der Deep Democracy-Ausbildung abgeschlossen. Ich arbeite am liebsten mit Menschen, die Kreativität und Zuverlässigkeit genauso schätzen wie ich.

Übersetzen

Ich übersetze aus dem Englischen und Spanischen ins Deutsche, hauptsächlich für Museen, wissenschaftliche Institutionen, Literaturzeitschriften und Publikumsverlage.

Meine erste Übersetzung war ein Essay von Susan K. Martin über den deutschen Australienforscher Ludwig Leichhardt (be.bra 2013). Zuletzt erschienen sind meine Übersetzung von Francesca Ekwuyasis Roman Butter Honig Schwein Brot (InterKontinental), Ibram X. Kendis Kinderbuch Antiracist Baby: Wie wir unsere Kinder antirassistisch erziehen (btb) und Aimee Netzhukumatathils Essay Welt der Wunder (btb) erschienen. Gemeinsam mit Daphne Nechyba und Echo Foidl durfte ich Patricia Hill Collins‘ Intersektionalität als kritische Sozialtheorie (Unrast Verlag) übersetzen.

Schreiben

Im September 2024 erscheint Macht Sprache: Ein Manifest für mehr Gerechtigkeit (Ullstein), das ich gemeinsam mit Lucy Gasser geschrieben habe. 2022 veröffentlichte ich nicht nur ein wissenschaftliches Buch über Afropolitismus (Peter Lang), sondern durfte auch zwei Beiträge für den Sammelband Die postkoloniale Stadt lesen (Verbrecher Verlag, Natalie Bayer und Mark Terkessidis Hg.) schreiben sowie einen persönlicheren Essay für das Und-Magazin #12 zum Thema „Davon kann man Leben“, in dem ich meine eigene Freiberuflichkeit in der Literaturbranche reflektiere.