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11. März 2021

Q&A: Liebe – rassismuskritische Bündnispraxis für radikale Menschlichkeit

Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe: INTERSEKTIONALE ALLIANZEN des AF*L*R

Das Buch „unteilbar – Bündnisse gegen Rassismus“ behandelt die Frage wie in komplexen Herrschaftsverhältnissen einer global vernetzten, postkolonialen Gesellschaft tragfähige Bündnisse gegen Rassismus geschaffen werden können – welche Aufgaben müssen übernommen und welche Herausforderungen gemeistert werden?
In diesen Auseinandersetzungen und intersektionalen Herangehensweisen behandelt Josephine Apraku in ihrem Artikel „Liebe – rassismuskritische Bündnispraxis für radikale Menschlichkeit“ das „Grundlegendste und Zentralste“ Thema: Liebe („schließlich umfassen Machtverhältnisse alle zwischenmenschlichen Beziehungen und haben Auswirkungen auf diese“). Sie untersucht Liebe aus rassismus- und sexismuskritischer Perspektive unter Rückgriff auf Theoretiker*innen wie Fromm, Beck, hooks und Freire.

Nach einer kurzen Einführung wird es zu einer Frage und Diskussionsrunde mit Josephine Apraku kommen.

Josephine Apraku: Afrikawissenschaftlerin. Gemeinsam mit Jule Bönkost gründete sie das IDB | Institut für diskriminierungsfreie Bildung in Berlin. Mitinitiatorin und seit 2016 Leiterin des Bildungsprojektes „Hier und jetzt! Kolonialismus und Kolonialrassimus im Schulunterricht“ beim Antirassistisch-Interkulturellen Informationszentrum ARiC Berlin e.V. von 2015 – 2017 Lehrbeauftragte zum Thema Bildung und Rassismus(Kritik) an der Alice Solomon Hochschule Berlin und am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) der Humboldt-Universität zu Berlin.

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