Feministische Manifeste – 3 Feministinnen, die man kennen sollte

Feministische Manifeste – 3 Feministinnen, die man kennen sollte

Der 8. März ist der internationale Frauenkampftag. Traditionell ist es der Tag, an dem Frauen z.B. streiken, demonstrieren oder Veranstaltungen organisieren, um für aktuelle Themen die Geschlechtergerechtigkeit betreffend zu kämpfen. In Berlin, so wie in vielen anderen Regionen weltweit, ist der 8. März ein Feiertag und erlaubt damit vielleicht mal wieder in ein Buch zu schauen. Passend dazu hier ein kleiner Blick in die Bibliothek des Feminismus. 3 Autorinnen, die man kennen sollte:

1. Chimamanda Ngozi Adichie

Chimamanda Ngozi Adichie ist eine Nigerianische Schriftstellerin, die mit ihren Romanen Die Hälfte der Sonne (Half of a Yellow Sun) und Americanah berühmt geworden ist. Die Bücher zeichnen sich besonders durch ihre starken Frauencharaktere aus. Neben fiktiven Werken hat Adichie zudem zwei feministische Manifeste veröffentlicht: We Should all be Feminists und Liebe Ijeawele: Wie unsere Töchter selbstbestimmte Frauen werden (Dear Ijeawele or a Manifesto in 15 Suggestions).

2. Sara Ahmed

Sara Ahmed ist eine australisch-britische Wissenschaftlerin, die sich mit Feminismus, Queerer Theorie und Postkolonialismus beschäftigt. Ihr neustes Werk, ein feministisches Manifest, wurde 2017 veröffentlicht: Feministisch Leben! Ein Manifest für Spaßverderberinnen (Living a Feminist Life). Passend zu diesem Buch schreibt sie einen Blog feministkilljoys.com, in dem sie die Idee der Spaßverderberinnen weiter verfolgt. Ahmed ist Akademikerin und dementsprechend ist die Sprache ihres Manifests auch sehr akademisch, aber es lohnt sich, sich mit Zeit dem Buch zu widmen.

3. Roxane Gay

Roxane Gay arbeitet neben ihrer Karriere als Englischprofessorin als Autorin von Kurzgeschichten, Romanen und Essays. Ihr Debut Roman heißt An Untamed State, erschien 2014 und wurde leider noch nicht auf deutsch übersetzt. Der Roman handelt von der jungen haitianisch-amerikanischen Mireille, die gekidnappt und in Port Au Prince festgehalten wird. In der Geschichte untersucht Gay Wohlstand, Klassenzugehörigkeit und Gewalt. Außerdem hat Gay die Essay Sammlung Bad Feminist veröffentlicht, so wie Hunger: Die Geschichte meines Körpers (Hunger: a memoir of my body), beide Bücher sind auch auf deutsch erhältlich.

 

Bilder: www.chimamanda.com, SLOWKING, saranahmed.com 

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